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31.5.2010

Kunstrasenplatz für Sportplatz Johannisfeld

Arbeiten für Umbau des Tennensportplatzes in einen unverfüllten Kunstrasenplatz haben begonnen
 
"Die Arbeiten am Sportplatz Johannisfeld für den Umbau der Tennenplätze in einen klassischen Kunstrasen haben planmäßig begonnen", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Bereits im vergangenen Jahr habe der Gemeindevorstand den entsprechenden Auftrag erteilt. Dies sei in Hinblick auf die Anmeldung dieses Projektes im Rahmen des Konjunkturprogramms des Landes Hessen unumgänglich gewesen. Hier sei ein Darlehensbetrag in Höhe von 236.000 Euro bereitgestellt worden.

Zuvor habe die Gemeindevertretung die erforderlichen Haushaltsmittel im Vorgriff auf den 1. Nachtrag 2009 mit einem Mehrheitsbeschluss bereitgestellt. Im Februar habe die Gemeindevertretung den Beschluss des vergangenen Jahres noch einmal mit Mehrheit bestätigt. Damit sei der politische Wille klar zum Ausdruck gebracht worden, dass ungeachtet der aktuellen Entwicklung der Gemeindefinanzen dieses Projekt auch weiterhin realisiert werden solle.

Der Entscheidung durch die Gemeindevertretung seien ausführliche Beratungen und eine Arbeitssitzung mit den fußballsporttreibenden Vereinen und einem Fachplaner vorausgegangen. "Die kommunalen Gremien haben sich sehr intensiv mit der Thematik befasst und sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Dabei ging es insbesondere auch um die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, denen künftig verbesserte Spiel- und Trainingsmethoden geboten werden sollen. Denn auch die fußballsporttreibenden Vereine leisten eine wichtige und sehr gute Jugendarbeit", so der Wallufer Bürgermeister.

Aufgrund der Lage des Sportplatzes im Überschwemmungsgebiet des Rheins könne nur ein Umbau der vorhandenen Tennenplätze in Form eines unverfüllten Kunstrasens erfolgen. Die Kunstrasenbeläge der neuen Generation seien mit Sand oder Granulat verfüllt. Diese Varianten würden aufgrund der besonderen örtlichen Gegebenheiten jedoch ausscheiden. Durch kurze Fasern und eine sehr große Noppendichte könne sich weniger Schmutz festsetzen, was die Reinigung erleichtere. In Anbetracht möglicher Hochwasserrisiken würde ein Kunstrasenbelag mit einer erhöhten Perforation der Rückseite eingebaut, um abfließendes Wasser schneller ableiten zu können und eventuell drückendes Grundwasser besser zum Austritt kommen zu lassen.

Derzeit würden die oberen Schichten des Tennenplatzes abgetragen und die Be- und Entwässerungseinrichtungen hergestellt. Danach erfolge der Einbau einer neuen Filter- und Tragschicht. Bei planmäßigem Verlauf könnten die Bauarbeiten Ende August zu Abschluss gebracht werden.

"Bei den intensiven Beratungen in den kommunalen Gremien wurden alle Argumente ausgetauscht. Ich weiß, dass dieses kostenintensive Projekt nicht nur Befürworter hat. Aber auch alle kritischen Stimmen sollten allen Mitgliedern der Gemeindevertretung abnehmen, dass sich diese die Entscheidung nicht leicht gemacht haben und alle Aspekte beleuchtet haben", so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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