Sie befinden sich hier: Rathaus > Archiv

Archiv



<< zurück
09.7.2010

Bewohnerparken im alten Ortskern von Niederwalluf

Gemeinde Walluf verbessert Parksituation für Anwohner
 
Die problematische Parksituation im alten Ortskern von Niederwalluf beschäftigt uns seit vielen Jahren. Dies stellt die Feuerwehren und Rettungsdienste, aber auch für die Anwohnerinnen und Anwohner vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wollen wir durch die Einführung von Bewohnerparken etwas zur Entschärfung dieser Situation beitragen?, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl

Seit vielen Jahren, so berichtet der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl, würden die Anwohnerinnen und Anwohner des alten Ortskerns von Niederwalluf immer wieder auf die problematische Parksituation in den engen Gassen zwischen der Hauptstraße und dem Rhein hinweisen. Insbesondere durch die zahlreichen Ausflügler, die Walluf aufgrund der verkehrsgünstigen Lage als Start und Ziel für Fahrradtouren oder Wanderungen durch den Rheingau wählen würden, käme es in Alt-Niederwalluf zu einem besonderen Parkdruck. ?Nicht nur die zahlreichen parkenden Fahrzeuge, sondern auch der sog. Parksuchverkehr, führen in immer stärkeren Maße zu einer erheblichen Lärm- und Abgasbelästigung der Anwohnerinnen und Anwohner. Dies gilt in besonderem Maße an den Wochenenden und in den Abendstunden, vor allem bei gutem Wetter?, so der Wallufer Bürgermeister. Vor diesem Hintergrund habe sich der wieder ins Leben gerufene Arbeitsausschuss für Verkehrsangelegenheiten intensiv mit dem Thema Bewohnerparken beschäftigt und die gemachten Vorschläge auch unterstützt. Gleichzeitig sei jedoch darauf hingewiesen worden, dass hier deutlich mehr Kontrollen durchgeführt werden müssten.

Nachdem der neue Entlastungsparkplatz im Johannisfeld in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz und zum Rheinufer fertig gestellt worden und die Baumaßnahme zur Umgestaltung der Hauptstraße bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen sei, werde nunmehr ab 02.08.2010 in 2 getrennten Bereichen ein Bewohnerparken eingeführt.

Die Bereiche des Bewohnerparkens werden vom Wallufer Bürgermeister wie folgt beschrieben:

Bewohnerparkzone A:
Alte Hauptstraße (Teilbereich zwischen Tankstelle und Kirchgasse), Brückenstraße, Rheinstraße, Kirchgasse, Schmiedegässchen, Hintergasse und Fischergasse.

Bewohnerparkzone B:
Johannisbrunnenstraße und Werftstraße

Personen, die in einem dieser Bereiche mit Hauptwohnsitz gemeldet und tatsächlich wohnhaft seien, erhielten auf Antrag einen Bewohnerparkausweis für einen auf ihren Namen zugelassenen oder von ihnen dauerhaft genutzten PKW. ?Nur in begründeten Ausnahmefällen, die von der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung zugelassen sind, können mehrere Kennzeichen in den Bewohnerparkausweis eingetragen werden. Den betroffenen Anliegern geht in den nächsten Tagen ein Schreiben mit detaillierten Ausführungen zum Bewohnerparken sowie ein Antragsvordruck zu?, so Manfred Kohl.

Um auch weiterhin Besuchern und Gästen eine Parkmöglichkeit direkt am Rheinufer anbieten zu können, wären die beiden Parkplätze am sogenannten La-Londe-Platz und am Segelhafen nicht in die Bewohnerparkzonen mit einbezogen worden.

Da der Parkdruck im alten Niederwallufer Ortskern während der regulären Arbeitszeiten an Werktagen deutlich geringer als in den Abendstunden und an Wochenenden sei, würden die Bewohnerparkflächen montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr zum Parken für jedermann freigegeben. Damit, so ist sich der Wallufer Bürgermeister sicher, werde auch ein wichtiger Beitrag für die in diesen Bereichen liegenden Einzelhandelsbetriebe geleistet.

Nach einer Einführungsphase, in der Verkehrssünder mit freundlichen Hinweisen auf das Falschparken hingewiesen werden würden, werde das unberechtigte Parken in den Bewohnerparkzonen mit der Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren geahndet.

?Wir sind davon überzeugt, dass mit der jetzt getroffenen Regelung eine für alle Verkehrsteilnehmer ausgewogene Parkraumbewirtschaftung erfolgen und der Parkdruck und der Parksuchverkehr in Alt-Niederwalluf in den Abendstunden und an Wochenenden deutlich nachlassen wird?, so Manfred Kohl abschließend.


<< zurück