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30.5.2011

Fachausschuss nimmt gemeindliche Spielplätze in Augenschein

Im Rahmen einer Ortsbesichtigung wurden öffentliche Spielplätze durch die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Senioren, Sport und Soziales in Augenschein genommen. Hierzu waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
 
"Die Mitglieder des Fachausschusses können sich vor Ort ein unmittelbares Bild über den Zustand der Spielplätze machen Diese seit Jahren geübte Praxis einer jährlichen Besichtigung der Spielplätze hat sich bewährt. Anregungen und Vorschläge vom Ausschuss können unmittelbar aufgegriffen werden", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Die Ausschussvorsitzende, Frau Petra Flöck (CDU), und die Ausschussmitglieder freuten sich, sich selbst ein Bild vom Zustand der Spielplätze zu machen. Dabei konnten sich die Ausschussmitglieder davon überzeugen, dass die gemeindlichen Spielplätze für unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Spielmöglichkeiten bieten, um den unterschiedlichen Spielbedürfnissen zu entsprechen.

"Sicherheitsbelange nehmen bei den gemeindlichen Spielplätzen im Interesse der Kinder einen sehr hohen Stellenwert ein. Wie in jedem Jahr fand im März eine Sicherheitsinspektion sämtlicher Spielplätze durch ein Fachbüro statt. Erfreulicherweise hat sich gezeigt, dass keine Sicherheitsmängel festzustellen waren. Lediglich einige kleinere Schwachstellen wurden aufgezeigt, die kurzfristig beseitigt wurden", so der Wallufer Bürgermeister.

Die jährliche Sicherheitsinspektion gebe uns wertvolle Hinweise im Interesse der Kinder. Daneben würden die Spielplätze wöchentlich durch den gemeindlichen Bauhof kontrolliert.



Am Spielplatz in der Gartenfeldstrasse wurde der Ausschuss darüber informiert, dass im vergangenen Jahr ein Holzspielgerät wegen angefaulter Pfosten vorübergehend gesperrt werden musste. "An der Ständerkonstruktion dieses Sandspielgerätes mit Rutsche wurden die angefaulten Holzpfähle im Rahmen der Gewährleistung ausgetauscht worden", so Kohl. Zahlreiche Fallschutzplatten im Bereich der Schaukel wiesen Verwerfungen auf. Leider würden diese Platten immer wieder mutwillig herausgerissen. Eine Verklebung der Fallschutzplatten werde in Kürze durch den Bau- und Betriebshof durchgeführt.

Am Spielplatz im Buchenweg sei der Austausch eines Spielgerätes vorgesehen gewesen. Die Turmrutsche sei abgängig und sollte zunächst demontiert werden. Nunmehr sei ein Erhalt der vorhandenen Anlage zunächst vorgesehen. Die maroden Teile würdenn in Absprache mit dem Hersteller ausgetauscht. Auch ein Austausch der in die Jahre gekommenen Balkenschaukel sei mittelfristig vorgesehen. Gleiches gelte auch für eine Sand-/Spielkombination.

"Die podestartige Gestaltung des Geländes im Zuge der Turmrutsche wird aufgegeben. Das Gelände wird zeitnah abgeböscht. Die Holzeinfassungen sind teilweise morsch. Mit dieser Maßnahme wird gleichzeitig erzielt, dass die Holzkonstruktion aus dem Fallbereich der Rutsche verschwindet", so der Wallufer Bürgermeister. Die Maßnahme sei vom Ausschuss begrüßt worden.

Am Spielplatz Mühlgraben sei vom Ausschuss angeregt worden, die überhöhte Trennung zwischen Spielplatz und angrenzendem Bouleplatz zu beseitigen. Einvernehmlich sei festgelegt worden, die Überhöhung bis zur Oberkante der beiden seitlich geführten Tiefborde abzutragen. Dies werde in den nächsten Wochen vom Bau- und Betriebshof umgesetzt.

Auf dem Spielplatz Hohlweg informierte der Bürgermeister darüber, dass eine Ersatzbeschaffung für das aus Sicherheitsgründen beseitigte Spielhaus aufgrund der Haushaltslage zurückgestellt worden sei. Vorgesehen sei hier eine Rotationskugel. Aus der Mitte des Ausschusses sei eine Ergänzung der Randbepflanzung angeregt worden.

Auf dem Spielplatz Lilienweg habe der Ausschuss leider feststellen müssen, dass ein Spielgerät mit Farbe verschmiert worden sei. "Die Reinigung wird durch den Bau- und Betriebshof erfolgen. Dies gilt auch für die provisorische Verkleidung eines Holzpfostens bis zum Einbau der Recyclingeinfassung verkleidet", so Bürgermeister Kohl.

Bei der Besichtigung des Spielplatzes am Mohnweg sei vom Ausschuss angeregt worden, Eltern und Anlieger bezüglich der Übernahme von Pflegepatenschaften anzusprechen. Über Art und Weise der Umsetzung dieser Anregung wollle sich der Ausschuss noch weitere Gedanken machen.

"Am Ende der Besichtigung wurde der Spielplatz am Gottesacker in Augenschein genommen. Hier wurde deutlich, dass das im Jahre 2005 aufgestellte Sandspielgerät erhebliche Verwitterungserscheinungen aufweist. Wir werden diesbezüglich mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen. Hier wird sicherlich auf dem Kulanzwege etwas möglich sein", so Manfred Kohl.

Der Wallufer Bürgermeister bedankte sich bei den Ausschussmitgliedern für ihr reges Interesse bei der Ortsbesichtigung und kündigte gleichzeitig an, dass diese auch im kommenden Jahr wieder stattfinden werde.

Bei der anschließenden Beratung im Ausschuss informierte der Bürgermeister über Investitionen an den Spielplätzen in den kommenden Jahren. In Anbetracht der aktuellen Finanzlage der Gemeinde würde in diesem Jahr auf Investitionsmaßnahmen verzichtet, zumal die Spielplätze in einem sehr guten Zustand und vielfältige Angebote gemacht würden. Großen Wert legte der Ausschuss allerdings darauf, dass im Interesse der Kinder notwendige Reparaturen und Unterhaltungsmaßnahmen auf jeden Fall durchgeführt werden.


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