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21.10.2011

Kooperation der Bauhöfe

Äußerungen des Eltviller CDU-Fraktionsvorsitzenden stoßen auf Unverständnis
Bürgermeister Steinmacher und Kohl betonen Gesprächsbereitschaft
 
Irritiert und ärgerlich zeigen sich die Bürgermeister Winfried Steinmacher (Kiedrich) und Manfred Kohl (Walluf) über Äußerungen des Eltviller CDU - Fraktionsvorsitzenden Ingmar Jung in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Eltville vom 04.10.11. Jung hatte im Zusammenhang mit der Diskussion und Entscheidung über die Umwandlung des Eltviller Baubetriebshofes in einen Eigenbetrieb gesagt, dass weder in Kiedrich, noch in Walluf ein Kooperationswille bestehe.

?Wir können die Äußerungen von Herrn Jung absolut nicht nachvollziehen. Wir wissen nicht, woher er seine Informationen bezogen hat, die ihn zu seinen Erkenntnissen und Einschätzungen gebracht haben. Fest steht, dass es bisher keine Gespräche über eine Kooperation der drei beteiligten Bauhöfe gegeben hat?, so die beiden Bürgermeister aus Kiedrich und Walluf.

Lediglich im Zusammenhang mit der Organisation des Winterdienstes habe es Gespräche in Hinblick auf eine gemeinsame Tausalzlagerung in gemeinsam genutzten Siloanlagen gegeben. ?Aufgrund der Tatsache, dass wir in Kiedrich ausschließlich mit Sackware arbeiten, ließ sich diese Idee nicht umsetzen. Kiedrich hat dies von Beginn an deutlich gemacht?, so Winfried Steinmacher.

?Nachdem der Kiedricher Kollege nachvollziehbar dargelegt hatte, aus welchen Gründen sich die Gemeinde an diesem angedachten gemeinsamen Projekt nicht beteiligen kann, war die verbliebene Möglichkeit einer Kooperation zwischen Eltville und Walluf auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr interessant?, so Manfred Kohl.

Daraus aber jetzt die Schlussfolgerung zu ziehen, dass auf Seiten der Gemeinden Kiedrich und Walluf kein Kooperationswille bestehe, sei schon ziemlich dreist.

?Wir lassen uns vom Vorsitzenden der Eltviller CDU-Fraktion nicht in eine Ecke stellen, in die wir absolut nicht hingehören. Bevor Herr Jung solche Äußerungen in der Öffentlichkeit macht, sollte er sich erst einmal richtig informieren. Mit allem Nachdruck betonen wir, dass wir dem Gedanken einer Intensivierung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit aufgeschlossen gegenüber stehen. Es gibt eine ganze Reihe von Bereichen, die sich hierfür eignen, ohne dass die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt werden. Es bedarf dabei allerdings jedoch eines genaueren Hinsehens, ob dies im Einzelfall sinnvoll ist. Die interkommunale Zusammenarbeit wird in Zukunft noch einen größeren Stellenwert einnehmen. Wir sind hierzu bereit?, so Winfried Steinmacher und Manfred Kohl abschließend.


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