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16.2.2012

Arbeiten für die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr in vollem Gange

Nachfrist für die Rücksendung der Erhebungsbögen
 
"Anfang Dezember des vergangenen Jahres wurden Erhebungsbögen an die Grundstückseigentümer übersandt. Dabei wurden insbesondere Angaben zu den versiegelten Grundstücksflächen gemacht. Diese Angaben basierten auf Luftbildern. Bisher ist ein Rücklaufquote von rund 50 % zu verzeichnen. Aus diesem Grund wird die Abgabefrist für die Rücksendung der Erhebungsbögen noch einmal bis 29.02.2012 verlängert", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr zum 01.01.2012 trag der aktuellen Rechtssprechung Rechnung und werde zu einer gerechteren und verursachergerechteren Verteilung der Abwassergebühren führen. Entsprechende weitergehende Informationen seien auch auf der gemeindlichen Homepage verfügbar.

Mit der jetzt gesetzten Nachfrist solle nochmals die Möglichkeit gegeben werden, die zugrundegelegten Angaben zu den versiegelten Grundstücksanteilen zu überprüfen. Nach Verstreichen dieser gesetzten Nachfrist würden die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Informationen für die weiteren Berechnungen zugrundegelegt. Dies bedeute, dass alle auf der Basis der Luftbilder erfassten versiegelten Flächen, die zum 29.02.2012 nicht vom Grundstückseigentümer bearbeitet zurückgemeldet würden, als vollversiegelt angenommen und mit dem entsprechenden Gebührensatz veranlagt würden.

Sofern Eigentümer mit der Flächenermittlung nicht einverstanden seien, seien die im Erhebungsbogen ausgewiesenen versiegelten Flächen in Größe und Lage zu korrigieren sowie der tatsächliche Versiegelungsgrad über die im Erläuterungstext dargestellten Bodenbelagarten darzustellen. Ebenfalls zu erläutern sei, ob und welche Flächen nicht an die Kanalisation angeschlossen und damit nicht gebührenpflichtig wären.


"Wir empfehlen daher allen Grundstückseigentümern von der Möglichkeit der Korrektur des vesiegelten Grundstücksanteils Gebrauch zu machen. Nur in den Fällen, in denen eine Korrektur des versiegelten Grundstücksteils angestrebt wird, ist eine entsprechende Rückmeldung an die Gemiendeverwaltung erforderlich. In allen anderen Fällen werden die in dem Erhebungsbogen gemachten Angaben zum Anteil der versiegelten Grundstücksteile die Grundlage für die weitere Ermittlung und Berechnung der Gebührenhöhe und der Höhe des Gebührensatzes der Niederschlagswassergebühr bilden. Aus diesem Grunde sollte den Erhebungsbögen große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Interesse einer größtmöglichen Akzeptanz haben wir uns daher auch zu dieser Fristverlängerung entschlossen", so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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