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19.4.2012

Demonstration gegen Bahnlärm

Nur gemeinsame Aktivitäten aller Kommunen an der Rheinstrecke können zu nachhaltigen Verbesserungen führen
 
"Wir alle sind im Rheingau durch den Bahnlärm massiv beeinträchtigt. Der Güterverkehr ist dabei die hauptsächliche Lärmquelle. Eine Hauptursache für den Lärm stellt dabei das rollende Material auf der Rheinstrecke dar. Hier werden nach wie vor immer noch technisch überholte Fahrgestelle und Räder verwandt, die mehr Lärm als nötig verursachen. Nur mit gemeinsamen Aktivitäten und gemeinsamen Eintreten für nachhaltige und wirkungsvolle Verbesserungen kann etwas erreicht werden", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Schwere, lange und schnelle Güterzüge verursachten unnötigen und vermeidbaren Lärm und Erschütterungen. Dies gelte insbesondere dann, wenn diese nicht dem möglichen technischen Standard entsprechen, der heute überall bei sämtlichen Verkehrsmitteln, die sich im öffentlichen Raum bewegen, gesetzlich gefordert wird.

"Das sind massive Angriffe auf Gesundheit und Lebensqualität der Menschen, die im unmittelbaren und näheren Einzugsbereich der Bahnstecken leben müssen. Gleichzeitig befördert dies den Niedergang der gesamten Region im Rheingau. Offensichtlich sind die Verantwortlichen nicht ernsthaft gewillt sind, hier grundlegende Änderungen im Sinne der hier lebenden Bevölkerung vorzunehmen", so Bürgermeister Manfred Kohl.

Die Belange der Anwohner spielten offenbar dabei für Bund und Bahn keine Rolle. Dies könne nicht tatenlos hingenommen werden.

Daher begrüße er nachdrücklich, dass auch in diesem Jahr wieder eine Großdemonstration gegen den unerträglichen Bahnlärm stattfinden werde. Dies fände am Samstag, dem 12. Mai 2012 in Rüdesheim statt.


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