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23.7.2012

Pressemitteilung der Gemeinde Walluf

Freilaufender Hund reißt Reh
Nur Hunde ohne besonderen Jagdtrieb ohne Leine führen
 
"Am 17.07.2012 wurde von den Jagdpächtern im Wallufer Vorderlandeswald ein totes Reh gefunden, das augenscheinlich von einem oder mehreren Hunden gehetzt und gerissen wurde", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl. Zwar bestehe in Hessen keine generelle Leinenpflicht für Hunde, dennoch stelle das Hetzen und Reißen von Wildtieren u.a. einen Verstoß gegen die Vorschriften des Hessischen Forstgesetzes dar. So regele dieses Gesetz unter anderem, dass sich jeder Waldbesucher so zu verhalten habe, dass die Lebensgemeinschaft des Waldes nicht gestört werde. Ferner würden Verstöße gegen das Tierschutzrecht und evtl. sogar strafrechtliche Aspekte in Betracht kommen.

"Darüber hinaus gelten Hunde, die unkontrolliert Tiere hetzen oder reißen als gefährlich im Sinne der Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden. Dies bedeutet, dass für das Halten und Führen von diesen Hunden eine Erlaubnis benötigt wird", so Manfred Kohl.

Unabhängig von der rechtlichen Lage müsse jeder Hundehalter aus Respekt vor den Wildtieren darauf achten, dass die eigenen Hunde diese nicht gefährden oder gar töten.

"Es ist für mich unvorstellbar, dass ein Mensch, der selbst ein Tier hält, so wenig Achtung vor einem anderen Tier aufbringt. Ich appelliere an alle Hundehalter nur solche Hunde ohne Leine auszuführen, die über keinen besonderen Jagdtrieb verfügen und auf Kommando zu ihrem Führer zurückkehren", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.



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