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31.3.2014

Fachausschuss nahm gemeindliche Spielplätze, Skateranlage und Bolzplatz in Augenschein

Im Rahmen einer Ortsbesichtigung am vergangenen Mittwoch wurden die öffentlichen Spielplätze durch die Mitglieder des Ausschusses für Familie, Soziales und Kultur in Augenschein genommen.
 
Hierzu waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

?Die Mitglieder des Fachausschusses können sich so vor Ort ein unmittelbares Bild über den Zustand unserer Spielplätze machen Diese seit Jahren geübte Praxis einer jährlichen Besichtigung der Spielplätze hat sich bewährt. Anregungen und Vorschläge vom Ausschuss können unmittelbar aufgegriffen werden?, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Die Ausschussmitglieder konnten sich davon überzeugen, dass die gemeindlichen Spielplätze für unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Spielmöglichkeiten bieten, um den unterschiedlichen Spielbedürfnissen zu entsprechen. Sehr positiv wurde von den Mitgliedern des Fachausschusses die Tatsache gesehen, dass Mängel, die im Rahmen der jährlichen Sicherheitsinspektion der Spielgeräte festgestellt wurden, bereits teilweise kurzfristig vom gemeindlichen Bauhof behoben worden waren. Darüber hinaus werden die Spielplätze wöchentlich durch Mitarbeiter des Bauhofes kontrolliert. Ein beachtliches Pensum. Alle Spielplätze befänden sich in einem einwandfreien und sehr gepflegten Zustand. ?Dafür gilt den Mitarbeitern des Bauhofes unser herzlicher Dank?, so die Ausschussvorsitzende Petra Flöck (CDU).

Sicherheitsbelange würden bei den gemeindlichen Spielplätzen im Interesse der Kinder einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Wie in jedem Jahr fand im Frühjahr ? vor Beginn der Freispielsaison - eine Sicherheitsinspektion sämtlicher Spielplätze durch ein Fachbüro statt. Erfreulicherweise habe sich in diesem Jahr gezeigt, dass erfreulicherweise lediglich kleinere Sicherheitsmängel festzustellen waren.

?Die jährliche Sicherheitsinspektion gibt uns wertvolle Hinweise im Interesse der Kinder. Aus diesem Grunde werden festgestellte Mängel auch kurzfristig behoben. Viele kleinere Mängel können wir mit Bordmitteln beheben?, so der Walllufer Bürgermeister.
Am Spielplatz im Buchenweg sei darüber informiert worden, dass das anlässlich der vorjährigen Spielplatzinspektion empfohlene Geländer angebracht worden sei. Das Spielhaus am oberen Sandkasten sei abgängig. Eine Sanierung sei auch aus wirtschaftlichen Gründen ebenfalls nicht mehr zu empfehlen. Als Ersatzbeschaffung wurde verwaltungsseitig ein Sandbagger empfohlen, dessen Anschaffungskosten einschl. Montage sich auf ca. 2.000 Euro beliefen. Die Kosten seien im Entwurf des Doppelhaushaltes 2014/2015 eingestellt. Aus Sicherheitsgründen werde eine zeitnahe Demontage des Spielhauses unabhängig von einer Ersatzbeschaffung erfolgen. Das Seil, der auf dem Spielplatz befindlichen Seilbahn, sei gemäß Spielplatzkontrolle nachzuspannen und ein Holzposten an der Doppelschaukel seis angefault und werde ersetzt.

Am Spielplatz in der Gartenfeldstrasse wurde der Ausschuss darüber informiert, dass bei der diesjährigen Kontrolle das Karussell bemängelt worden sei. Aufgrund der Überalterung sei es nicht mehr DIN gerecht. Weiterhin bestünde an verschiedenen Stellen des Karussells die Gefahr des Hängenbleibens. Der Gutachter hätte die Wegnahme des Gerätes empfohlen. Dieser Empfehlung des Gutachters schloss sich auch der Fachausschuss an und hätte in diesem Zusammenhang empfohlen, dieses gerät nach Möglichkeit noch zu veräußern. ?Interessierte die an einem Erwerb dieses Karaussells interessiert sind, mögen sich bitte mit der Gemeinde in Verbindung setzen,? so Manfred Kohl.

Bei der anschließenden Besichtigung der Skateranlage sei darüber informiert worden, dass die Befestigungen an den Seitenteilen der FUN-BOX fehlen. Diese würden regelmäßig von unbekannten Personen entfernt und zeitnah vom Bauhof ersetzt. Bei der Besichtigung der Skateranlage habe die Ausschussvorsitzende Petra Flöck die Frage in den Raum gestellt, ob eine Skateranlage in Walluf erforderlich sei und das Gelände nicht anderweitig genutzt werden könne. Hierüber sollten sich die Fraktionen einmal Gedanken machen.

Auf dem Spielplatz Hohlweg informierte der Bürgermeister darüber, dass die Anregung des Ausschusses auf Ergänzung der Randbepflanzung umgesetzt worden sei. Die Anpflanzungen sein jedoch durch ständiges ?überlaufen? teilweise wieder zerstört worden. Ein Pfosten der Kleinkinderschaukel sei abgefault und der Kleinkindersitz hätte erhebliche Verwitterungserscheinungen aufgewiesen. Beide Schaukelpfosten würden durch Metallpfosten und der Kleinkindersitz würde ebenfalls ersetzt. Die Kosten für diese notwendigen Erstazbeschaffungen beliefen sich auf 1.100 ?.

Auf Anregung einer anwesenden Großmutter habe der Ausschuss vorgeschlagen, sowohl das verwitterte Dach des Rutschneturm , als auch die unteren Seitenwände zu entfernen. Im Entwurf des Doppelhaushaltes seien 7.500 Euro für den Austausch des Rutschenturmes vorgesehen.

An dem Spielplatz in der Fliederstraße seien keine Maßnahmen notwendig gewesen, lediglich ein Holzpfosten müsse ausgetauscht werden.

Erstmals sei der Bolzplatz Niederwalluf in Augenschein genommen worden. Bei der Sicherheitsinspektion sei eine beschädigte Bank angesprochen worden. Da sich auf dem Gelände des Bolzplatzes mindestens 6 ? 8 Bänke befinden, habe der Fachausschuss empfohlen, die beschädigte Bank in Gänze wegzunehmen.

Bei Besichtigung der Kleinsportanlage oberhalb der Schule seien die Mitglieder des Ausschusses darauf aufmerksam gemacht worden, dass mittelfristig eine Erneuerung des Kunststoffbelages erforderlich werden würde. Da dies Anlage auch für den Schulsport genutzt würde, sei zu gegebener zeit eine finanzielle Beteiligung des Schultägers zu klären.

?Am Ende der Besichtigung wurde der Spielplatz am Gottesacker in Augenschein genommen. Auch dieser Spielplatz ist in einem guten Zustand und es besteht eigentlich kein Handlungsbedarf. Umso ärgerlicher sei die Tatsache, dass an dem Sandspielwerk Vandalismusschäden zu beklagen sind. Ein Erstz für eine beschädigte Aufhängung der Schaukel ist bereits bestellt?, so Manfred Kohl.

Der Wallufer Bürgermeister bedankte sich bei den Ausschussmitgliedern für ihr reges Interesse bei der Ortsbesichtigung und kündigte gleichzeitig an, dass diese auch im kommenden Jahr wieder stattfinden werde. Bei der anschließenden Beratung im Ausschuss wurde nochmals bestätigt, dass sich die Spielplätze in einem einwandfreien und sehr guten Zustand befänden und vielfältige Angebote gemacht würden. Großen Wert legte der Ausschuss allerdings darauf, dass im Interesse der Kinder notwendige Reparaturen und Unterhaltungsmaßnahmen auf jeden Fall durchgeführt werden.


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