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24.10.2014

Kanalbaumaßnahmen im Bereich des Pflänzerweges und der Mühlstraße sind angelaufen

Bürgermeister bittet um Verständnis für verkehrliche Beeinträchtigungen
 
Mit den Arbeiten für den Bau eines Überlaufbauwerkes mit Auslasskanal im Bereich des unteren Teils des Pflänzerweges wurde zwischenzeitlich begonnen. Diese Baumaßnahme, die vom Abwasserverband Oberer Rheingau beauftragt wurde und durchgeführt wird, wird zu einer Verbesserung der Abflusssituation im Kanalnetz führen. Bei Starkregenereignissen kommt es im Bereich der Hauptstraße regelmäßig zu Überschwemmungen. Dieses Überlaufbauwerk wird hier eine deutliche Entlastung bringen?, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.
Nahezu bei jedem Starkregen käme es im Bereich der Hauptstraße zu Straßenüberflutungen. Nachdem eine hydraulische Neuberechnung der Kanalnetze vorgenommen worden wäre, sei deutlich geworden, dass hier Handlungsbedarf bestehe. Die jetzt angelaufene Baumaßnahme sei ein Teil eines Maßnahmenbündels. Auch im Bereich der Werftstraße würden im kommenden Jahr weitere Baumaßnahmen folgen.

Der Abwasserverband Oberer Rheingau rechne für die jetzige Baumaßnahme mit einer Bauzeit von ca. 5-6 Monaten. Witterungsbedingte Arbeitsausfälle seien hierbei allerdings nicht berücksichtigt. Der Umfang der Baumaßnahme mache es unumgänglich, dass der untere Teil des Pflänzerweges von der Taunus- bis zur Mühlstraße ab sofort bis Ende Februar des kommenden Jahres für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden müsste. Auch im Einmündungsbereich des Pflänzerweges in die Mühlstraße werde es in den nächsten Wochen zu tageweisen Vollsperrungen kommen.
Weiterhin stünden auch Gehwegsbereiche zeitweise nicht zur Verfügung. Notwendige Umleitungsstrecken würden entsprechend beschildert.

?Natürlich wird die Durchführung dieser umfangreichen Baumaßnahme zu Beeinträchtigungen und zu Verlagerungen der Verkehrsströme führen, aber es muss mit Nachdruck darauf aufmerksam gemacht werden, dass Bauarbeiten dieses Umfanges nicht ohne Beeinträchtigungen und Behinderungen durchgeführt werden können. Wir bedanken uns bereits heute bei allen Betroffenen für ihr Verständnis für die bei einer solchen Baumaßnahme unvermeidlichen Einschränkungen sowie Staub- und Lärmbelästigung. Gemeinsam mit dem Abwasserverband Oberer Rheingau sind wir bestrebt, diese auf das unvermeidliche Mindestmaß zu reduzieren. Diese wichtige Kanalbaumaßnahme duldet keinen Aufschub mehr, denn die Beeinträchtigungen bei Starkregenereignissen machen diese Maßnahme dringend erforderlich. Ich bin mir sicher, dass aus diesem Grunde auch Verständnis für die Beeinträchtigungen aufgebracht werden wird?, so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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