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12.1.2015

Pressemitteilung der Gemeinde Walluf

Neujahrsansprache des Bürgermeisters am 09.01.2015
Sperrfrist: Beginn der Rede
Es gilt das gesprochene Wort
 
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
verehrte Gäste, meine sehr geehrten Damen und Herren,
zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Gemeinde Walluf und des Verkehrs- und Gewerbevereins heiße auch ich Sie als Bürgermeister und zugleich auch als Vorsitzender des Verkehrs- und Gewerbevereins hier im Vereinshaus Oberwalluf sehr herzlich willkommen.

Ich freue mich, Sie auch heute in so großer Anzahl begrüßen zu können. Wie in den vergangenen Jahren sind wieder sehr viele Gäste unserer Einladung gefolgt. Darüber freuen wir uns, denn es zeigt uns, dass unser gemeinsamer Neujahrsempfang bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger und bei Ihnen, verehrte Gäste, auf eine sehr gute Resonanz stößt. Wir wollen das neue Jahr mit gemeinsamen Gesprächen, Rück- und Ausblicken beginnen.

In diesem Jahr feiern wir ein kleines Jubiläum, denn es ist der 10. Wallufer Neujahrsempfang, der stattfindet. Bereits zum 9. Male veranstalten der Verkehrs- und Gewerbeverein und die Gemeinde diesen Neujahrsempfang gemeinsam. Dies bedeutet, dass hier Synergieeffekte genutzt werden und sich beide Veranstalter den Aufwand, die Arbeit und die Kosten teilen. Und das Konzept des gemeinsamen Neujahrsempfanges hat sich in all den Jahren bewährt. Daher möchte ich gleich zu Beginn meiner Neujahrsansprache nicht versäumen, mich bei meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen des Verkehrs- und Gewerbevereins sehr herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei den Vorbereitungen des heutigen Neujahrsempfanges und für die finanzielle Beteiligung zu bedanken. Die hervorragend organisierte Zusammenarbeit, die bestens geklappt hat, war wieder eine große Hilfe. Herzlichen Dank hierfür.

Verehrte Gäste, meine sehr geehrten Damen und Herren,
Zu Beginn eines neuen Jahres ist es üblich, das neue Jahr zu begrüßen und diese Begrüßung mit guten Wünschen zu verbinden.
Für den Einen oder die Andere ist es vielleicht nur eine Floskel, aber für viele, für die meisten, sind es ehrlich gemeinte und aufrichtige gute Wünsche.

Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Angehörigen, ich wünsche uns allen für das vor
uns liegende Jahr 2015 alles erdenklich Gute, insbesondere persönliches Wohlergehen. Möge das vor uns liegende Jahr ein für uns alle glückliches, gesundes und vor allem friedvolles Jahr werden.

Selbstverständlich möchte ich meine Rede auch dazu nutzen, um zu allererst auch Danke zu sagen, Danke all denen, die sich ehrenamtlich für die Belange unserer Gemeinde und der hier lebenden Menschen eingesetzt und engagiert haben. Anpackendes und engagiertes Ehrenamt trägt maßgeblich zu einem intakten Gemeindeleben in Walluf bei, und ein intaktes Gemeindeleben ist auch ein wesentlicher Entscheidungsfaktor für den Wohnort schlechthin. Wir können mit einem gewissen Stolz behaupten, dass sich hier in Walluf viele Bürgerinnen und Bürger in starkem Maße für Andere, für die Gemeinschaft, ehrenamtlich engagieren. Viele schauen nicht einfach zu, sondern packen selbst mit an, wenn es darum geht, das Zusammenleben in unserer Gemeinde mitzugestalten.

Dafür setzen sich Politikerinnen und Politiker in ehrenamtlicher Arbeit ein. Bürgerinnen und Bürger, die sich in Vereinen, im kirchlichen Bereich, in den Feuerwehren und Rettungsdiensten und sozialen Projekten engagieren, und Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten, sie alle tragen zu einer nachhaltigen Gestaltung des Zusammenlebens in unserer Gemeinde bei.

Dieses enorme Engagement verdient unsere Hochachtung und es zeigt gleichzeitig, dass das Zusammenleben in unserer Gemeinde intakt ist.

Nicht vergessen möchte ich aber auch diejenigen, die hauptamtlich im Dienst der Allgemeinheit stehen, in den Kita`s, in der Schule, im Seniorenzentrum, Krankenhäusern, Kirchen, Polizeistationen und weiteren Institutionen die ich jetzt nicht benannt habe. Ohne diesen engagierten Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen würde das Zusammenleben in unserer Gemeinde nicht so gut funktionieren können. Daher gilt Allen nochmals unser herzlichster Dank, verbunden mit der Bitte, auch in 2015 in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Sie werden dringend gebraucht.

Zu Beginn eines neuen Jahres hält man natürlich auch Rückschau. Winston Churchill hat dies in sehr passende Worte gefasst: ?Wenn die Gegenwart über die Vergangenheit zu Gericht zu sitzen versucht, wird sie die Zukunft verlieren.?

Mir liegt es fern, das vergangene Jahr anzuklagen oder es zu verurteilen, vielmehr möchte ich Ihnen bei meiner Ansprache deutlich machen, dass es über das bereits von mir erwähnte vielfältige ehrenamtliche Engagement im vergangenen Jahr, 2 besondere Anlässe gab, die durch ein besonderes und herausragendes Engagement geprägt waren. Kaum hatte das Jahr 2014 begonnen, da wurde unsere Partnergemeinde La Londe von einer Naturkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes getroffen. Starkregen verwandelte Bäche und Zuflüsse in reißende Ströme, zerstörte große Teile unserer Partnergemeinde und machte viele Bürgerinnen und Bürger obdachlos. Leider forderte die Katastrophe auch Menschenleben. Hier zeigte sich das besondere ehrenamtliche Engagement unserer Walluferinnen und Wallufer. Ein Hilfstrupp mit 20 Personen machte sich innerhalb kürzester Zeit auf den Weg, ein Benefizkonzert wurde veranstaltet und Spenden wurden gesammelt.

Es wurde tatkräftig geholfen, wo es nur ging. Unsere Freunde aus La Londe waren angetan, dankbar und tief beeindruckt von der Hilfe, aber auch von dem Know How und der Einsatzbereitschaft, die von allen Helferinnen und Helfern gezeigt wurde. Für dieses unvorstellbare ehrenamtliche Engagement von dieser Stelle nochmals unser herzlicher und aufrichtiger Dank.

Leider wurde La Londe Ende November zum zweiten Mal von schweren Unwettern heimgesucht und wieder kostete die Katastrophe Menschenleben. Die Schäden sind derzeit noch nicht absehbar.
Unseren Freunden wurde zum 2. Male innerhalb eines Jahres massiv aufgezeigt, dass man sich auf solche Naturkatastrophen nur sehr begrenzt vorbereiten kann und man solchen Ereignissen mehr oder weniger machtlos gegenübersteht. Es bleibt zu hoffen, dass La Londe auch diese schwierige Situation erfolgreich meistern wird.

Das vergangene Jahr hat uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt, was es bedeutet, wie wichtig es ist, in einem friedlicheren Teil der Welt leben zu können. Fassungslos und ohnmächtig stehen wir den schrecklichen Geschehnissen gegenüber, die wir tagtäglich aus sicherer Entfernung von unserem Wohnzimmer aus beobachten können. Auch der Anschlag vor wenigen Tagen in Paris hat uns auf grausame Art und Weise vor Augen geführt, dass unser friedliches Zusammenleben immer wieder in Gefahr gerät. Ich habe mich hier wieder einmal gefragt: Was geht hier in den Köpfen der verantwortlichen Attentäter vor?
Für mich ist es ist unvorstellbar, dass man zu solchen Mitteln greift, um politische, religiöse oder weltanschaulich Vorstellungen und Ansichten durchzusetzen. Unser Mitgefühl gilt in diesen Stunden den Opfern dieses feigen terroristischen Anschlages und ihren Angehörigen.

Im vergangenen Jahr hat sich unsere Sichtweise für die Flüchtlingssituation durch die Ankunft der ersten Flüchtlinge in Walluf verändert. Wir haben hautnah und unmittelbar erfahren können, was es bedeutet, aus Angst um seine Gesundheit, aus Angst um sein Leben alles hinter sich zu lassen und aus seiner Heimat zu fliehen. Nach Wochen und Monaten der Flucht sind Flüchtlinge bei uns in Walluf angekommen. Wichtig war und ist es, dass die Menschen nach all den schrecklichen Erfahrungen, die sie machen mussten, hier erst einmal zu Ruhe kommen und sich einleben. Hierzu kann jeder von uns seinen Beitrag leisten.

Innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes gelang es, die Unterkünfte herzurichten und auch auszustatten. Dies war nur möglich, weil sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in einer sozialen Verantwortung sahen, sich engagieren und helfen wollten und auch weiterhin helfen wollen. Die Spendenaufrufe stießen auf eine ungeahnte Resonanz. Dafür möchte ich mich am heutigen Abend bei allen Spenderinnen und Spendern und bei allen ehrenamtlich Tätigen in diesem Bereich sehr herzlich und aufrichtig bedanken.

2 Personen möchte ich hier stellvertretend namentlich nennen, denn was die Beiden in den letzten Wochen und Monaten hier in ehrenamtlicher und engagierter Arbeit geleistet haben, lässt sich kaum in Worte fassen.

Ich bin mir sicher, dass Sie Alle längst wissen, von wem ich spreche. Ich meine das Ehepaar Renate und Robert Zentner.

Renate und Robert Zentner haben nicht lange überlegt, ob sie helfen sollen oder nicht. Sie wollten helfen. Und die Beiden haben geholfen. Als es darum ging die zahlreichen Sachspenden zu sortieren und an die Flüchtlinge zu verteilen, die Unterkünfte auszustatten und einzurichten, da waren die beiden zur Stelle. Dafür gilt den Eheleuten Zentner auch am heutigen Abend unser herzlicher und aufrichtiger Dank.

Auch im Jahre 2015 werden weitere Flüchtlinge in Walluf ankommen, die mit Hoffnungen zu uns kommen. Wir wollen auch sie herzlich und mit offenen Armen hier in Walluf aufnehmen. Wir können nur hoffen, dass sich die politisch Verantwortlichen mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass nicht weiter Waffengewalt herrscht, sondern dass Konflikte mit friedlichen Mitteln gelöst werden können. Unschuldige und Kinder dürfen nicht weiter verletzt werden, ihr Leben, ihre Familien und ihre Heimat verlieren.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, verehrte Gäste,
?Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muss man beizeiten anfangen? hat einmal Johann Wolfgang von Goethe gesagt.

Dazu hilft ein Blick zurück auf das Erreichte und Erlebte im Jahr 2014, denn damit zeigen sich dann die Aufgaben und Vorhaben für das Jahr 2015. Lassen Sie es mich anhand von einigen wenigen Vorhaben verdeutlichen.

Im Juni des vergangenen Jahres konnte das Richtfest für den Neubau der kath. Kindertagesstätte St. Martin Oberwalluf gefeiert werden. Ein gemeinschaftliches Projekt von Bistum, Kirchengemeinde und Zivilgemeinde. Mit dieser Erweiterung werden zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden. Nach Fertigstellung werden hier insgesamt 80 Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Baustein für die notwendige und zukunftsträchtige Investition in unsere Jüngeren.
Trotz Förderungen und einer namhaften Spende musste die Zivilgemeinde bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,9 Mio. ? einiges Geld in die Hand nehmen, um die Gesamtfinanzierung sicherzustellen. Diese Investition in den Ausbau der Kinderbetreuung ? und ich bin mir sicher, dass ich dies auch im Namen der kommunalen Gremien sagen kann ? haben wir gerne in Angriff genommen.

Im Juli konnte bereits der 10. Geburtstag des Wallufer Seniorenzentrums mit einem Sommerfest gefeiert werden.

Das kombinierte Angebot aus ServiceWohnen und Pflege im Seniorenzentrum Walluf einschließlich der Angebote in der Begegnungsstätte und im Bereich SeniorenAktiv trägt wesentlich dazu bei, dass auch Ältere, die auf Hilfe angewiesen sind, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesen Einrichtungen in der Lage sind, allen Altersgruppen das Leben in ihrer Heimatgemeinde lebenswert zu gestalten und ein selbstbestimmtes Leben bis ins Alter hinein zu ermöglichen.

Im Oktober konnten ein neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr Oberwalluf in Dienst gestellt werden.

Bereits im Jahr 2012 wurden von den gemeindlichen Gremien die entsprechenden Mittel in Höhe von 300.000 ? im Haushalt bereitgestellt. Von der Ausschreibung, über die Beauftragung bis zur Lieferung gingen rund 18 Monate ins Land bis das LF 20 im Werk abgeholt werden konnte.
Als man die beiden Fahrzeuge nebeneinander sah, wurde mehr als deutlich, welche Entwicklung bei den Feuerwehrfahrzeugen und deren Ausrüstung in den letzten 27 Jahren eingetreten ist. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat das neue Fahrzeug eine umfangreiche technische Beladung. Dadurch kann das Einsatzspektrum deutlich erweitert werden.

In diesem Jahr werden wir uns mit der Ersatzbeschaffung für das Großfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Niederwalluf beschäftigen.

Unsere beiden freiwilligen Feuerwehren sind damit in Zukunft noch besser ausgestattet und noch besser für ihr breites Einsatzspektrum gerüstet. Aber was nützt diese ganze Technik ohne die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen. Für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle ihrer Mitmenschen gilt ihnen auch am heutigen Abend unser herzlicher und aufrichtiger Dank.

Knapp zwei Jahre nach der Titelverleihung ?Fairtrade Gemeinde? erhielt die Gemeinde im Oktober des vergangenen Jahres erfreuliche Post. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Steuerungsgruppe mit ihrer Sprecherin und Koordinatorin Frau Anette Wenzel, des Weltladen Walluf, dessen Trägerverein FAIR-TREFF Walluf e.V. und aller Fair Trade Akteure wurde erreicht, dass die Gemeinde Walluf den Titel Fairtrade-Gemeinde für weitere vier Jahre tragen darf.
Für mich persönlich war das Jahr 2014 natürlich auch ein wichtiges Jahr. Am 25. Mai stellte ich mich für eine weitere Amtszeit zur Wiederwahl. Über das eindrucksvolle Wahlergebnis habe ich mich sehr gefreut und es ist für mich Ansporn, mich auch weiterhin mit meiner ganzen Kraft für das Wohl der Gemeinde Walluf und der Belange von Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, einzusetzen.
Aufgrund schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen konnte erst nach längeren und intensiven Beratungen ein Doppelhaushalt für die Jahre 2014 und 2015 verabschiedet werden. Zwischenzeitlich liegt uns auch die Genehmigung hierfür vor. Die finanziellen Rahmenbedingungen werden für Walluf schwieriger werden, wenn man die Diskussion über die Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches verfolgt.
Wie sollen Gemeinden ihre vielfältigen Aufgaben ohne eine vernünftige Finanzausstattung bewältigen. Dies wird eine sehr schwierige Diskussion werden.

Für eines unserer wichtigsten Projekte, den Neubau der kommunalen Kindertagesstätte im Paradiese, wurden mit der Verabschiedung des Haushaltes wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Das notwendige Bebauungsplanverfahren konnte zum Abschluss gebracht werden und der Bauantrag liegt dem Rheingau-Taunus-Kreis zur Genehmigung vor. Wir gehen derzeit davon aus, dass wir im Frühjahr des Jahres 2015 mit dem Bau beginnen können. Dieses Projekt wird uns finanziell in sehr starkem Maße fordern.

In diesem Jahr stehen darüber hinaus wichtige Kanalbaumaßnahmen an, die dazu beitragen werden, die Probleme bei Starkregen besser in den Griff zu bekommen. Auch diese Vorhaben sind mit erheblichen Kosten verbunden.

Die gemeindlichen Gremien befassen sich bereits seit längerer Zeit mit dem wichtigen Thema der Siedlungsentwicklung. Aufgrund seiner Lage ist Walluf sowohl als Gewerbestandort, als auch als Wohnort beliebt. Teilweise wurden zum Ende des vergangenen Jahres Entscheidungen getroffen, die uns in die Lage versetzen, die weiteren Schritte in die Wege zu leiten.

Soweit mein Rückblick. Wir hoffen, dass es im Großen und Ganzen ein für Sie zufriedenstellendes Jahr gewesen ist. Wir alle, die in unserer Gemeinde Verantwortung tragen, waren bestrebt, die Vorhaben, die mit den Bürgerinnen und Bürgern und den gemeindlichen Gremien geplant und entwickelt wurden, auch zu verwirklichen.
Insgesamt ist es uns auch nach sehr intensiven und zum Teil schwierigen Beratungen gelungen, für die Gemeinschaft wichtige Probleme zu lösen und Entscheidungen gemeinsam, sachgerecht und objektiv zu treffen.

Alle politischen Akteure fühlen sich dem Wohl der hier lebenden Menschen in besonderem Maße verpflichtet. Natürlich gab es hier im Einzelfall auch unterschiedliche Auffassungen. Diese wurden auch deutlich gemacht und die unterschiedlichen Sichtweisen wurden dargestellt. Im Eifer der Diskussion und beim Austausch der Argumente blieb es manchmal nicht aus, dass auch einmal das eine oder andere schärfere Wort fiel oder der eine oder andere Vorwurf gemacht wurde. Trotz unterschiedlicher Auffassungen sollten wir dennoch bestrebt sein, uns eine politische Streitkultur zu erhalten. Mit etwas Distanz und bei etwas ruhigerer Betrachtung kann man sehr leicht zu der Erkenntnis kommen, dass manchmal vielleicht doch etwas über das Ziel hinausgeschossen wurde. Entscheidend ist jedoch, dass wir zu letztendlich zu Ergebnissen gekommen sind. Hieran sollten wir auch im neuen Jahr gemeinsam arbeiten. Denn Sie, die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die gewählten Repräsentanten anstehende Probleme gemeinsam lösen.

Getreu nach dem Spruch von Antoine des Saint Exupéry: ?Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen?

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
lassen Sie uns gemeinsam die Herausforderungen annehmen, die das neue Jahr für uns bereithält. Für das Jahr 2015 wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen nochmals alles erdenklich Gute, insbesondere Gesundheit und persönliches Wohlergehen.
Ich bedanke mich bei Allen, die zum Gelingen des heutigen Abends beigetragen haben. Ich danke Ihnen, dass Sie mir zugehört haben und wünsche uns allen im Anschluss an den musikalischen Ausklang des offiziellen Teils des Neujahrsempfangs noch einen schönen Abend mit anregenden und unterhaltsamen Gesprächen.


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