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04.2.2015

Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Verschwisterung mit La Londe les Maures werden verschoben

Zwei tragische und schlimme Naturkatastrophen im Jahre 2014 sind der Grund hierfür
 
"Die beiden Naturkatostrohen, die unsere südfranzösische Partnergemeinde La Londe les Maures im vergangenen Jahr getroffen haben, haben die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Verschwisterungsjubiläums überschattet. Die tragischen Todesfälle und die immensen Schäden in La Londe haben uns veranlasst, unseren südfranzösischen Freunden vorzuschlagen, die Verschwisterungsfeierlichkeiten zu verschieben", so die Vorsitzende des Deutsch-Französischen Komitees (DFK), Christine Portz, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Walluf, Franz Horne und der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl übereinstimmend.

In der Zeit vom 14. bis 17. Mai dieses Jahres wären die Feierlichkeiten aus Anlass dieses besonderen Jubiläums in La Londe les Maures vorgesehen gewesen. Eigentlich ein sehr schöner Anlass um gemeinsam das lange Bestehen unserer Freundschaft zu feiern.

Die Tatsache, dass die Gemeinde La Londe im vergangenen Jahr zweimal von Naturkatastrophen unvorstellbaren Ausmaßes getroffen worden sei und neben immensen Sachschäden auch Menschen ums Leben gekommen seien, hätten die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten in diesem Jahr überschattet.

"Auch wenn bis dahin noch einige Zeit ins Land geht, war es für uns nur sehr schwer vorstellbar, im Mai des Jahres das 50-jährige Verschwisterungsjubiläum in La Londe mit den Bürgerinnen und Bürgern La Londes gemeinsam groß zu feiern", so Manfred Kohl weiter.
Nach reiflicher Überlegung sei man daher zu dem Entschluss gekommen, den Vorschlag zu unterbreiten, die Verschwisterungsfeierlichkeiten zu verschieben. Dies sei nicht leicht gefallen, aber man sei zu der Auffassung gelangt, dass eine Verschwisterungsfeier nach den tragischen Ereignissen auch in La Londe kritisch gesehen werden könnte, zumal eine solche Geburtstagsfeier auch mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden sei. Dieses Geld werde sicherlich derzeit für andere, noch wichtigere Maßnahmen benötigt.
"Gerade diese Gedankengänge haben uns zu diesem Vorschlag veranlasst. Ungeachtet der Freude auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus La Londe wäre eine Verschiebung der Feierlichkeiten unsererseits auch absolut nachvollziehbar und würde auf großes Verständnis stoßen", so die Vorsitzende des DFK, Christine Portz.
Zwischenzeitlich liege auch eine Antwort von Bürgermeister de Canson im Rathaus vor.
Bürgermeister de Canson habe sich ausdrücklich dafür bedankt, dass vollkommen richtig erfasst worden sei, in welcher Situation sich die La Londe befinde und dass der feinfühlige Vorschlag gemacht worden sei, dieses Jubiläum aufzuschieben. Tatsächlich liege ein schwieriges Jahr hinter der Gemeinde und vielen La Londern sei nicht nach Feiern zumute. Daher habe man beschlossen, den unterbreiteten Vorschlag aufzugreifen und die Feierlichkeiten auf nächstes Jahr zu verschieben.
"Wir sind froh, dass wir diesen Vorstoß gemacht und den Vorschlag auf Verschiebung der Feierlichkeiten gemacht haben. Auch für viele von uns wäre es angesichts der schwierigen Situation in La Londe keine einfache Situation gewesen, Nach wie vor sind wir über die Ereignisse in La Londe sehr betroffen. Eine ausgelassene Feier hätte hier einfach nicht gepasst. Die Verschiebung der Feierlichkeiten auf das kommende Jahr wird unsere intensive Freundschaft, die dann über 50 Jahre existiert, in keinster Weise belasten", so die Vorsitzende des Deutsch-Französischen Komitees (DFK) Walluf, Christine Portz, und der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.



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