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24.4.2015

Pressemitteilung der Gemeinde Walluf

Fährbetrieb vorzeitig eingestellt
Bürgermeister ziehen Bilanz zur Fährverbindung zwischen Budenheim und Walluf
 
"Am Dienstag erreicht uns die Nachricht aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, dass der Fährbetrieb mit Ablauf des heutigen Freitags wegen rückläufiger Nachfrage vorzeitig eingestellt wird", so die Bürgermeister der Gemeinden Budenheim, Rainer Becker und sein Wallufer Kollege, Bürgermeister Manfred Kohl.

Nach der Sperrung der Schiersteiner Brücke sei ab dem 19.02.2015 kurzfristig eine Fährverbindung zwischen Budenheim und Walluf eingerichtet worden. Für die beiden Gemeinden habe dies bedeutet, dass kurzfristig die notwendigen Maßnahmen für die Verkehrsführung getroffen werden mussten. Dies sei zwar ein ziemlicher Kraftakt gewesen, wäre aber gemeinsam erfolgreich gemeistert worden. "Oberstes Ziel war dabei, dass man die alten Ortskerne beider Gemeinden möglichst von diesen zusätzlichen Verkehren freihalten wollte", so die beiden Bürgermeister.

"In den Vormittagsstunden des ertsen Betriebstages der Fähre war deutlich zu erkennen, dass mehr Verkehr von Budenheim in Richtung Walluf floss, wie umgekehrt. Der Fährbetrieb lief vergleichsweise reibungslos an und die verkehrlichen Regelungen bestanden ihre erste Bewährungsprobe", So Rainer Becker.

Aber allen Beteiligten sei klar gewesen, dass die Hauptverkehrsströme am Nachmittag in umgekehrter Richtung verlaufen würden. Allerdings habe niemand wirklich einschätzen können, wie die neue Fährverbindung angenommen würde.
Bereits nach wenigen Tage habe man die Probleme gut in den Griff bekommen.


Während des Fährbetriebes sei es immer wieder zu Verlagerungen der Pendlersströme gekommen, mit dieser Entwicklung habe man auch gerechnet und sich darauf eingestellt. In den vergangenen Wochen habe die Fähre täglich bis zu 3.000 PKW zwischen Budenheim und Walluf übergesetzt und so vielen Berufspendlern Staus und Zeit gespart.

Aufgrund der vorzeitigen Einstellung des Fährbetriebs mit Ablauf des heutigen Tages mache das ursprünglich für Sonntag, den 03. Mai vorgesehene Fähr-Abschiedsfest nunmehr keinen großen Sinn mehr, da der zeitliche Abstand zur Einstellung des Fährbetriebes zu groß sei. Deshalb habe man sich auf beiden Seiten des Rheins einvernehmlich dazu entschlossen, auf dieses Abschlussfest zu verzichten.

"Alle Beteiligten haben während des Fährbetriebes jeden Tag dazu gelernt. Es war für alle eine sehr große Herausforderung. Unser Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohner der Zu- und Abfahrten der Fähre, für ihr Verständnis für diese zusätzlichen Belastungen. Irgendwie musste der an- und abfließende Verkehr von und zur Fähre durch unsere Gemeinden. Die besondere Situation mit der Sperrung der Schiersteiner Brücke erforderte in Anbetracht der verkehrlichen Bedeutung aber auch besondere Maßnahmen. Aber wir sind Beide froh, dass die Schiersteiner Brücke wieder befahren werden kann, denn auf Dauer hätte der Fährbetrieb uns vor große Herausforderungen gestellt", so die beiden Bürgermeister Rainer Becker und Manfred Kohl abschließend.



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