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19.5.2015

Pressemitteilung der Gemeinde Walluf

Arbeiten für die Umgestaltung des Gemeinschaftsgrabfeldes in eine Kolumbarienanlage auf dem Friedhof "Schöne Aussicht" in Niederwalluf sind abgeschlossen
40 weitere Urnenfächer stehen nunmehr zur Verfügung
 
"In den letzten Jahren haben wir in verstärktem Maße eine gesteigerte Nachfrage nach Urnenkammern in den vorhandenen Kolombarienanlagen auf beiden Wallufer Friedhöfen feststellen können. Dieser Entwicklung haben wir durch die aktuellen Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Friedhof "Schöne Aussicht" Rechnung getragen", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Nachdem bereits 2009 eine grundlegende Umgestaltung von Teilen des Friedhofes erfolgt sei, sei nunmehr eine weitere Veränderung umgesetzt worden. Unterirdische Anlagen gewinnen in der Friedhofskultur seit geraumer Zeit zunehmend an Bedeutung und Zuspruch. Das Bestattungsangebot auf dem Friedhof "Schöne Aussicht" kann durch diese Maßnahme erweitert werden. Im Zuge der Gemeinschaftsgrabanlage wären die Edelstahlgehäuse nicht ebenerdig, sondern mit einem Überstand von ca. 5 cm eingebaut worden. Durch die künftige Gestaltung sei eine direkte Zuordnung der Grabstätte möglich.

"Wir mussten feststellen, dass die Urnengemeinschaftsgrabfelder nicht so stark nachgefragt wurden. Deshalb haben wir uns entschlossen, Teile dieses Bereiches erneut umzugestalten. Hier stehen jetzt insgesamt 40 Erdkammern aus Edelstahl und beschriftbaren Verschlussplatten in zwei Feldern des Gemeinschaftsgrabfeldes zur Verfügung, die dort eingelassen wurden", so Kohl weiter. Zwei Urnen bzw. Aschekapseln könnten jeweils in einer Kammer beigesetzt werden. Diese unterirdische Kolumbarienanlage stelle ein Pendant zu den oberirdischen Anlagen auf denWallufer Friedhöfen in Form von Urnenstelen dar.
Die Kosten hätten sich auf ca. 20.000 Euro belaufen. Man sei davon überzeugt, dass auch diese neue Bestattungsform sich großer Nachfrage erfreuen werde.

"Im kommenden Jahr ist eine Erweiterung der Kolumbarienanlagen sowie die Schaffung weiterer neuer Bestattungsformen in Form von Rasengräbern für Urnen- und Sargbeisetzungen geplant. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Mittelbereitstellung durch die Gemeindevertretung. Die Planung, die den gemeindlichen Gremien schon vorgestellt wurde, liegt bereits in der Schublade ", so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.



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