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18.6.2015

Pressemitteilung der Gemeinde Walluf

Nachkontrolle der Eiche in Rheinanlage abgeschlossen
Gefährdungssituation hat sich entspannt
 
"Am heutigen Tage fand noch eine Nachkontrolle der Eiche in der Rheinanlage statt. Es wurden lediglich einige wenige kleinere Nester vom Eichenprozessionsspinner gefunden, die von einer Fachfirma durch Absaugen beseitigt wurden. Unmittelbar nach der ersten Bekämpfungsaktion, die Anfang Juni stattfand, konnte die Sperrung dieses Bereiches wegen eventueller Gesundheitsgefährdungen in Absprache mit der beauftragten Fachfirma wieder aufgehoben werden", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Bereits in der Vergangenheit habe es Probleme mit dem Eichenprozessionsspinner im Rheingau gegeben. Für Walluf sei es aber das erste Mal gewesen, dass hier solche Probleme aufgetaucht seien. Bei der Bekämfungsaktion, die am 02.06.2015 stattgefunden habe, seien zunächst die Raupen abgesaugt worden und im Anschluss seien die feinen Härchen, die diese Spinner abgeben, abgeflämmt worden. Chemische oder bilogische Mittel seien nicht zum Einsatz gekommen. Gerade die Härchen seien problematisch. Zum Einen würden sie zu allergischen Reaktionen auf der Haut führen, die aber wieder abklingen würden, beim Einatmen der feinen Härchen, bestehe jedoch sofortiger Handlungsbedarf, da diese tief in die Atemorgane eindringen und starke allergische Reaktionen durch Eiweißgifte verursachen könnten. Daher müssten diese Raupen in vielen Städten schon flächendeckend bekämpft werden.

"Zur nachhaltigen Bekämpfung und in Anbetracht der trockenen Witterung wurde am späten Nachmittag die Eiche in der Rheinanlage vorsorglich von der Freiwilligen Feuerwehr Niederwalluf noch mit Wasser bespritzt, um damit ein Abdriften verbliebener einzelner Haare zu vermeiden. Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme aufgrund der extremen Trockenheit", so Manfred Kohl abschließend.


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