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03.11.2015

Gemeinde Walluf trauert um Frau Renate Zentner

Ihr plötzlicher Tod macht betroffen und sprachlos
 
"Mit großer Bestürzung hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Frau Renate Zentner im Alter von 59 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist. Ihr allzu früher Tod macht die Familie und alle, die Renate Zentner kannten, sehr betroffen", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Über viele Jahre hinweg habe sie sich liebe- und aufopferungsvoll um pflegebedürftige Familienangehörige gekümmert. Darüber hinaus sei Frau Renate Zentner in den unterschiedlichsten Bereichen in vielfältiger Art und Weise mit großer Leidenschaft ehrenamtlich in Walluf ehrenamtlich tätig gewesen.

Im Jahre 2005 sei Frau Renate Zentner zum Roten Kreuz in Walluf gekommen. Sie habe sich im Blutspendedienst engagiert und hätte durch ihre frischen Ideen viele neue Spender gewinnen können. Bereits 2008 sei sie zur Leiterin der Sozialarbeit ernannt worden und habe neben der Blutspende die Seniorenbetreuung und die Wallufer Weihnachtshilfe organisiert. 2010 sei sie zur Vorsitzenden des Ortsvereins gewählt worden und habe zusätzlich die Bereitschaft bei zahlreichen Sanitätsdiensten unterstützt.

"Anderen Menschen zu helfen stand bei Renate Zentner stets im Mittelpunkt. Wo immer Hilfe benötigt wurde, für Renate Zentner war es selbstverständlich, dabei zu sein und zu helfen", so Bürgermeister Manfred Kohl weiter.

Auch beim Jahrhunderthochwasser in Havelberg und der Flutkatastrophe in der südfranzösischen Partnergemeinde La Londe habe Renate Zentner ihre Dienste in das Wohl der Allgemeinheit gestellt.

Seit Herbst des vergangenen Jahres habe sich Frau Renate Zentner gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert in einzigartiger und unvergleichlicher Weise bei der Versorgung, Betreuung und Unterbringung von Asylbewerbern, die seit Oktober des vergangenen Jahres in Walluf ein neues Zuhause gefunden hätten, eingesetzt. Für ihre besonderen Verdienste um ihre Mitmenschen sei ihr im September des Jahres die Pflegemedaille des Landes Hessen verliehen worden. Es sei fast unglaublich, dass sie sich in so herausragender Weise zusätzlich auch noch um gemeindliche Belange so engagiert gekümmert habe und dabei persönliche Belange hintangestellt habe. Gerade im Bereich der Betreuung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Walluf habe sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert bleibende Verdienste erworben.

"Der plötzliche und unerwartete Tod von Renate Zentner macht uns betroffen und traurig. In diesen schweren Stunden gelten unser Mitgefühl und unsere Gedanken ihrem Ehemann und ihren Angehörigen. Alle, die sie gekannt und geschätzt haben, werden Frau Renate Zentner ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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