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27.7.2009

Süwag Energie AG unterstützt Kommunen bei der Reduzierung von Treibhausgasen und der Senkung der Energiekosten

" Energiesparcheck für öffentliche Nichtwohngebäude in der Gemeinde Walluf abgeschlossen
" Sieben Energieausweise übergeben
 
Walluf, Juli 2009: Manfred Kohl, Bürgermeister der Gemeinde Walluf, freute sich, als Vertreter der Süwag Energie AG und des auf energetische Gebäudesanierung spezialisierten Ingenieurbüros Brain Tec ihm sieben Energieausweise für Liegenschaften in der Gemeinde (Rathaus, Bauamt und Feuerwehrgerätehaus, Vereinshäuser Nieder- und Oberwalluf, Kindergärten Villa Regenbogen und Paradies sowie das Feuerwehrgerätshaus Oberwalluf) überreichten. Dabei betonte er, dass die Gemeinde dadurch wichtige Hinweise auf den energetischen Zustand ihrer Liegenschaften erhalte und in den Gremien jetzt der weitere Handlungsbedarf besprochen werde.

"Bereits im Sommer des Jahres 2007 haben wir aus den kommunalen Gremien den Auftrag erhalten, Maßnahmen zu untersuchen, um den Einsatz von erneuerbaren Energien und die Durchführung von Energiesparinvestitionen in der Gemeinde Walluf voranzubringen. Das von der Süwag Energie AG aufgelegte Programm kam uns daher sehr gelegen", so Bürgermeister Manfred Kohl.

Im Rahmen ihres Rathäuserprogramms fördert die Süwag Energie AG die Erstellung von bedarfs- und verbrauchsorientierten Energieausweisen für öffentliche Nichtwohngebäude. Dabei werden 85 Prozent der Kosten vom Energieversorger übernommen, 15 Prozent trägt die jeweilige Kommune. Ziel des Programms der Süwag Energie ist, die Kommunen für die Möglichkeiten der Energieeinsparung zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung der Energieeffizienzvorgaben der EU zu unterstützen. Denn im Rahmen der EU-Verpflichtung sollen die Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Nach Einschätzung des Bundesbauministers Wolfgang Tiefensee könnten alleine durch energetische Gebäudesanierungen bis zum Jahr 2020 rund 20 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden und zugleich die Energiekosten um insgesamt 40 Milliarden Euro gesenkt werden.

Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr, ähnlich wie man es bereits von Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgeräten kennt. Außerdem enthält er Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen, die aber für die Kommunen keine Verpflichtung darstellen. Möchte die Kommune energieeffiziente Modernisierungsmaßnahmen umsetzen, dann unterstützt die Süwag Energie sie dabei. Des Weiteren bietet der Energieausweis Referenzwerte, die eine Vergleichbarkeit entweder hinsichtlich des Energieverbrauchs (Verbrauchsausweis) oder des Energiebedarfs (Bedarfsausweis) mit anderen Gebäuden ermöglicht. Für öffentliche Nichtwohngebäude ab einer Nutzfläche von 1 000 Quadratmetern muss dieser energetische Nachweis ab 1. Juli 2009 vorliegen. Der Energieausweis hat eine Gültigkeit von zehn Jahren. Ziele dieser Energieausweispflicht für Gebäude (Energieeinsparverordnung vom 27. Juni 2007) sind die Umsetzung der EU-Vorgaben, die Vergleichbarkeit der ?zweiten Miete? und die Gebäudeeigentümer zu energetisch wirksamen Modernisierungen von Bestandsgebäuden zu motivieren.

?Zusammen mit weiteren vorliegenden Ergebnissen werden sich die kommunalen Gremien nach der Sommerpause mit den gemachten Vorschlägen zu beschäftigen haben. Ich bin davon überzeugt, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen größtenteils umgesetzt und die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel auch bereitgestellt werden. Diese Investitionen rechnen sich und tragen insbesondere zur Senkung der Energiekosten bei?, so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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