Sie befinden sich hier: Rathaus > Archiv

Archiv



<< zurück
09.6.2016

Pressemitteilung

Personelle Verstärkung im Wallufer Heimatarchiv
Herbert Ujma zum ehrenamtlichen Heimatarchivar ernannt
 
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Wallufer Heimatarchiv erhielt Herbert Ujma am heutigen Tage seine Ernennungsurkunde anlässlich seiner Berufung zum ehrenamtlichen Heimatarchivar der Gemeinde Walluf.

„Seit mehr als 33 Jahren gibt es das Wallufer Heimatarchiv, das von ehrenamtlichen Archivarinnen und Archivaren, die in besonderem Maße an der Wallufer Geschichte interessiert sind, geführt wird. Ich freue mich sehr, sehr geehrter Herr Ujma, dass Sie sich bereit erklärt haben, aktiv bei unserem Heimatarchiv mitzuarbeiten. Ich bin mir sicher, dass Ihnen das Studium und das Forschen in der Wallufer Geschichte viel Freude bereiten wird und dass Sie auch viel Neues über Ihre Heimatgemeinde erfahren werden“, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl bei seiner Gratulation.

Kohl erinnerte in diesem Zusammenhang an die Geschichte des Wallufer Heimatarchives. Bei den Verhandlungen zu dem freiwilligen Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Niederwalluf und Oberwalluf im Jahre 1971 sei unter anderem vereinbart worden, dass die beiden Rathäuser an den jetzigen Standort des Wallufer Rathauses, die ehemalige Zahnfabrik Wilde, verlegt werden sollten. 1980 erfolgte der Umzug der Gemeindeverwaltung in das neu geschaffene Rathaus an zentraler Stelle. Dadurch wurden die Voraussetzungen für einen Umbau des ehemaligen Niederwallufer Rathauses am Rhein geschaffen. Als im Jahre 1983 das ehemalige Niederwallufer Rathaus umgebaut worden sei, seien bei der Räumung des Dachgeschosses und des Speichers wertvolle alte Handschriften, Akten und Stockbücher früherer Jahrhunderte zum Vorschein gekommen. Gott sei Dank habe es schon damals aufmerksame Gemeindemitarbeiter gegeben, die dafür gesorgt hätten, dass dieses einmalige Material vor der Vernichtung verschont blieb und einer sicheren Zwischenlagerung zugeführt werden konnte.

Dies habe dann schließlich zur Ernennung von fachkundigen Mitbürgern in die neu geschaffenen Positionen öffentlicher Heimatarchivare geführt, die von der Gemeinde aber leider nur ehrenamtlich „angestellt“ und verpflichtet werden konnten.



<< zurück