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01.9.2009

Äußerungen zeugen von wenig Sachkenntnis und stoßen auf Unverständnis

Wallufer Bürgermeister reagiert auf Leserbrief von Herrn Klaus Detmann im Wiesbadener Kurier vom 31.08.2009
 
"Die sehr pauschalen Äußerungen von Herrn Detmann sind für mich nicht nachvollziehbar. Ich halte es schon für anmaßend, dass er in seinem Leserbrief sowohl den Gemeindegremien als auch dem beauftragten Planungsbüro, den Landschaftsarchitekten Bierbaum & Aichele, unterstellt, eine unsensible und unseriöse Planung zu betreiben und die angrenzenden Randbereiche bei der Betrachtung außer Acht zu lassen. Offensichtlich geht es dem Verfasser in erster Linie nur um die Verfolgung seiner persönlichen Interessen. Ich halte dies für sehr bedauerlich und ärgerlich. Herr Detmann sollte etwas mehr Zurückhaltung bei seinen wenig fundierten Äußerungen üben", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Es sei völlig normal, dass bei den Vorschlägen zur grundlegenden Neugestaltung des Wallufer Rheinufers lediglich der zu beplanende Bereich dargestellt werde. Dies sei auch beispielsweise bei jedem Bebauungsplanverfahren der Fall. Daraus aber ableiten zu wollen, dass die angrenzenden Bereiche bei der Betrachtung unberücksichtigt bleiben würden, sei eine Unterstellung, ein Affront, gegenüber den kommunalen Entscheidungsträgern und zeuge von wenig Sachkenntnis. Hier werde den kommunalen Entscheidungsträgern der Vorwurf gemacht, dass sie mit den örtlichen Gegebenheiten in diesem Bereich nicht vertraut seien. Dies treffe auf keinen Fall zu. Der Wallufer Bürgermeister erinnerte in diesem Zusammenhang an die gut besuchte Bürgerversammlung im November des vergangenen Jahres, bei der ein Vorentwurf für die Umgestaltung des Rheinufer vorgestellt worden war.
?Hier wurde eindrucksvoll deutlich, dass der Entwurf der Planung auf breite Zustimmung stieß. Dies war für uns sehr erfreulich, da ja in einzelnen Bereichen grundlegende und weitreichende Veränderungen vorgeschlagen worden waren. Natürlich wird es niemals eine Planung geben können, die auf ungeteilte Zustimmung stößt?, so Manfred Kohl.

Hinsichtlich des vom Verfasser des Leserbriefes angesprochenen vorgeschlagenen Standortes für die Toilettenanlage wies der Wallufer Bürgermeister auf eine Stellungnahme der Denkmalpflege aus dem vergangenen Jahr hin. Damals war vorgeschlagen worden, die Frage des Standortes der öffentlichen Toilette bei der Umgestaltung des Wallufer Rheinufers mit zu behandeln.

Natürlich gebe es verschiedene, mögliche Standorte für eine öffentliche Toilettenanlage am Rheinufer. Wichtig sei gewesen, einen Standort zu finden, der in Nähe des Weinprobierstandes und an der Hauptverkehrsachse liege.

"Der jetzt vorgeschlagene Standort ist das Ergebnis einer Betrachtung sämtlicher infrage kommender Standorte. Einzelne durchaus ebenfalls geeignete Standorte konnten aufgrund der Ablehnung privater Grundstückseigentümer nicht realisiert werden. Hierzu gehörte auch ein Standort, der am Rande des im Eigentum stehenden Grundstückes von Herrn Detmann lag. Trotz mehrfacher Vorstöße und Gespräche hat er diesen Standort abgelehnt. Also blieb uns nur noch der öffentliche Bereich. Ich bin davon überzeugt, dass der jetzt vorgesehene Standort gut in die Gesamtplanung einfügen wird, wenn Herr Detmann dies auch durch "seine Brille" etwas anders sieht. Seine mir gegenüber gemachte Ankündigung sich mit rechtlichen Mittel gegen diese Planung zur Wehr setzen zu wollen, habe ich mit Gelassenheit zur Kenntnis genommen", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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