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02.9.2009

Detailplanungen für die Umgestaltung des Wallufer Rheinufers noch nicht abgeschlossen

Offensichtliche Missverständnisse lösen eine Unterschriftensammlung der Fassgemeinschaft aus
 
"Im Rahmen des anstehenden Genehmigungsverfahrens wurden seitens der oberen Wasserbehörde und der unteren Naturschutzbehörde noch unterschiedliche Fragen aufgeworfen. Hier geht es insbesondere um Retentionsraum und Abströmverhalten bei Hochwasser. Diese werden derzeit abgearbeitet. Erst wenn die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit der vorgesehenen Umbaumaßnahmen geklärt ist, werden wir uns mit Detailfragen beschäftigen können. Im jetzigen Zeitpunkt wäre dies absolut verfrüht. Bei den Detailplanungen wird natürlich auch die Fassgemeinschaft des Weinprobierstandes einbezogen. Dies hatte ich den Betreibern des Weinprobierstandes bereits im Frühjahr zugesagt", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl zu einer von der Fassgemeinschaft initiierten Unterschriftensammlung.

Am vergangenen Wochenende habe er per Zufall davon Kenntnis erlangt, dass die Betreiber des Weinprobierstandes eine Unterschriftensammlung gestartet hätten. Mit ihrer Unterschrift sollen sich die Unterzeicherinnen und Unterzeichner dafür aussprechen, dass der Weinprobierstand an seinem jetzigen Standort verbleibt und auch die Oberflächengestaltung des Platzes nicht verändert werde.

"Ich muss gestehen, dass mich diese Aktion schon ein klein wenig überrascht hat. Von vielen Besucherinnen und Besuchern des Weinprobierstandes wurde ich auch darauf angesprochen. Dabei musste ich feststellen, dass hier sehr viele Gerüchte kursieren", so der Wallufer Bürgermeister. So sei er beispielsweise gefragt worden, ob es zutreffe, dass das Weinfass abgebaut, an einen völlig anderen Standort verlegt oder durch einen anderen Weinprobierstand ersetzt werde.

Natürlich werde der Weinprobierstand am Rheinufer verbleiben. In der Entwurfsplanung sei lediglich vorgeschlagen worden, das Weinfass etwas nach hinten in Richtung Rheinallee zu verschieben und die derzeit gepflasterte Freifläche mit einer anderen Oberfläche zu versehen. Hier gäbe es das Gerücht, dass diese Fläche mit Schotter versehen würde. Mit diesen Vorschlägen sei die Idee verbunden gewesen, dass nach Umgestaltung der Schrägrampe und der Installierung von Treppenstufen in diesem Bereich durch die Versetzung des Weinfass mehr Freifläche und mehr Sitzmöglichkeiten für die Besucherinnen und Besucher vor dem Fass geschaffen und die Oberfläche ansprechender gestaltet werden sollten. Heute könnten die Gäste, die neben oder hinter dem Weinfass einen Sitzplatz fänden, gerade nicht den ungestörten Blick auf den Rhein und die Wallufer Bucht genießen.

"Mit der ins Auge gefassten Versetzung des Weinfasses wir die Attraktivität unseres Weinprobierstandes nach meiner Auffassung eher noch gesteigert. Aus diesem Grunde hat mich die Aktion der Fassgemeinschaft überrascht. Ich hätte es begrüßt, wenn vor Beginn dieser Aktion das Gespräch mit mir gesucht worden wäre. Offensichtlich bestehen hier Missverständnisse. Mir ist es wichtig, dass diese aus der Welt geschafft werden. Diese habe ich den Betreibern des Weinfasses auch so mitgeteilt. Dabei habe ich nochmals bestätigt, dass nach Klärung der grundlegenden genehmigungsrelevanten Fragen ein Gespräch hinsichtlich der Detailplanung des Umfeldes unseres Weinprobierstandes stattfinden wird", so Bürgermeister Manfred Kohl zum Schluss.


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