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24.4.2017

Freilaufende Hunde gefährden Wildtiere

Nur Hunde ohne besonderen Jagdtrieb ohne Leine führen
 
Mit Beginn der warmen Jahreszeit nehme auch die Zahl der Spaziergänger in Wald und Feld zu und viele dieser Wanderfreunde würden bei Ihren Ausflügen auch ihre Hunde mitnehmen. Leider steige nach den Beobachtungen der Jägerschaft auch die Zahl der Hundeführer, die ihre Hunde nicht an der Leine führen und somit auch die Zahl der Fälle, in denen Wildtiere von freilaufenden Hunden gehetzt würden, berichtet der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl. Zwar bestehe, so der Wallufer Bürgermeister weiter, in Hessen keine generelle Leinenpflicht für Hunde, dennoch stelle das Hetzen und Reißen von Wildtieren u.a. einen Verstoß gegen die Vorschriften des Hessischen Forstgesetzes dar. So regele dieses Gesetz unter anderem, dass sich jeder Waldbesucher so zu verhalten habe, dass die Lebensgemeinschaft des Waldes nicht gestört werde. Ferner könnten Verstöße gegen das Tierschutzrecht und evtl. sogar strafrechtliche Aspekte in Betracht kommen.

Darüber hinaus, so der Wallufer Rathauschef weiter, würden Hunde, die unkontrolliert Tiere hetzen oder reißen als gefährlich im Sinne der Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden gelten. Dies bedeute, dass für das Halten und Führen von diesen Hunden eine Erlaubnis benötigt würde.

Unabhängig von der rechtlichen Lage sollte jeder Hundehalter aus Respekt vor den Wildtieren darauf achten, dass die eigenen Hunde diese nicht gefährden oder gar töten. „Es ist für mich unvorstellbar, dass ein Mensch, der selbst ein Tier hält, so wenig Achtung vor einem anderen Tier aufbringt“, so Bürgermeister Manfred Kohl weiter. „Ich appelliere an alle Hundehalter nur solche Hunde ohne Leine auszuführen, die über keinen besonderen Jagdtrieb verfügen und auf Kommando zu ihrem Führer zurückkehren“, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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