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15.5.2017

Arbeiten für die Umgestaltung des Wallufer Rheinufers beginnen Ende des Monats

Bürgermeister bittet um Verständnis für auftretende Beeinträchtigungen
 
„Nachdem die Gemeindevertretung bzw. der Abwasserverband Oberer Rheingau die Auftragsvergaben beschlossen hat, wird mit den Arbeiten für die Umgestaltung des Wallufer Rheinufer Ende Mai begonnen werden. Zunächst erfolgt der Rückbau des Entlastungsbauwerkes am Weinprobierstand. Diese Maßnahme, die vom Abwasserverband Oberer Rheingau beauftragt worden ist, umfasst sowohl die notwendigen Betonarbeiten am angrenzenden Schacht, als auch die Abbrucharbeiten dieses Bauwerkes. Mit diesen Arbeiten, die rund 3 Wochen in Anspruch nehmen werden, wird nach derzeitigen Planungen am 29.05.2017 begonnen. In diesem Zeitraum wird es im Bereich der Rheinallee zu verkehrlichen Einschränkungen kommen, da im Bereich der Baustelle nur eine einspurige Verkehrsführung möglich sein wird“, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Neben dieser ersten Teilmaßnahme umfasse die Umgestaltung des Wallufer Rheinufers eine Neugestaltung der Freianlagen am Weinprobierstand sowie die Renaturierung des Wallufbach zwischen der Rheinallee und der Mündung. Nach erfolgter Auftragsvergabe habe die beauftragte Firma, die Firma Flörchinger aus Guntersblum, die notwendigen Dispositionen und Materialbestellungen zeitnah vorgenommen. Wie bekannt, werde der Uferbereich grundlegend umgestaltet und es würden Sitzstufen eingebaut bzw. würde eine Terrassierung im Uferbereich vorgenommen. Im Interesse des Bauablaufes werde hier mit Betonfertigteilen gearbeitet, die bestellt worden seien und sich derzeit in der Produktion befänden. Die Produktions- und die Aushärtungszeit dieser konstruktiven Teile, sei auch der Hauptgrund, weshalb derzeit noch nicht mit den Arbeiten begonnen worden sei.

„Bei allen Beteiligten an dieser Baumaßnahme besteht Einvernehmen dahingehend, dass die Baumaßnahme nach Beginn zügig und ohne Unterbrechung vonstatten gehen sollen. Grundsätzlich hätte mit den Abbrucharbeiten bereits zu einem früheren Zeitpunkt begonnen werden können, dies hätte allerdings zur Folge gehabt, dass es im Anschluss zu Unterbrechungszeiten gekommen wäre und dass zusätzlich Sicherungsmaßnahmen erforderlich geworden wären. Aus diesem Grunde hat man sich für den jetzigen Bauablauf entschieden. Hinzu kommt, dass wir Ende Juni unsere traditionelle Johanneskerb feiern und dies ebenfalls zu Unterbrechungszeiten führt. Die beteiligten Firmen und Büros und auch wir sind gleichermaßen an einem zügigen Baufortschritt interessiert und wir gehen davon aus, dass die Baumaßnahmen auch in diesem Jahr noch zum Abschluss gebracht werden können“, so der Wallufer Bürgermeister weiter.

Mit der Lieferung der Betonfertigteile sei voraussichtlich Mitte Juni zu rechnen. Mit den notwendigen Abbrucharbeiten im Uferbereich werde parallel begonnen. Mit dem Einbau der Sitzstufen werde dann unmittelbar im Anschluss begonnen. Nach den derzeitigen zeitlichen Planungen sollten diese Arbeiten bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Nach der Johanniskerb werde dann auch mit den Arbeiten für die Renaturierung der Wallufbachmündung begonnen. Hier müsste zunächst eine Spundwand errichtet werden. Die Neugestaltung der Uferböschung werde im August und September erfolgen. Danach könnte dann auch die neue Brücke im Mündungsbereich eingebaut werden. Die Gestaltung der Flächen am Weinprobierstand und der Zuwegungen werde im Herbst erfolgen. Nach Fertigstellung der Bodenplatte für die Toilettenanlage könnte dann auch mit den Arbeiten für die Errichtung der barrierefreien öffentlichen Toilette begonnen werden. Die notwendigen Pflanzarbeiten würden dann im Lauf des Monats November bzw. Dezember durchgeführt. Die Umbaumaßnahmen sollten in Gänze bis Mitte Dezember zum Abschluss gebracht werden.

„Diese Großbaustelle wird natürlich nicht ohne Beeinträchtigungen über die Bühne gehen können. Alle Beteiligten sind hier bestrebt, diese Beeinträchtigungen auf ein unverzichtbares Mindestmaß zu reduzieren. Hinzu kommt, dass wir uns mit dieser Baumaßnahme unmittelbar am Rheinufer befinden. Hochwasser und oder Starkregenereignisse kann man natürlich nicht vorhersagen bzw. einplanen. Wenn solche Ereignisse eintreten sollten, wird es nicht auszuschließen sein, dass es zu zeitlichen Verzögerungen kommen wird. Wir hoffen, dass wir von solchen Natureskapaden in diesem Jahr verschont bleiben. Dann steht einer Fertigstellung der Baumaßnahmen in diesem Jahr nichts mehr im Wege. Im kommenden Jahr werden wir dann den neugestalteten Uferbereich genießen können und ich bin zuversichtlich, dass die jetzt anstehenden Umgestaltungsmaßnahmen auch auf positive Resonanz stoßen werden“, so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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