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28.1.2010

Streusalz wird auch in Walluf knapp

Aktuelle Witterungssituation stellt Mitarbeiter vor große Herausforderungen
 
"Mit einem voll gefüllten 30 t Streusalz-Silo sind wir in das neue Jahr gestartet. Eine Menge, die unter normalen Umständen über mehrere Wochen ausgereicht hätte", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Bereits in der zweiten Kalenderwoche sei abzusehen gewesen, dass aufgrund der Wetterlage die Streusalzvorräte rapide abgenommen hätten. Aus diesem Grunde seien erneut 30 t geordert worden. Größere Mengen hätten aufgrund der begrenzten Lagerkapazitäten nicht bestellt werden können. "Unter normalen Umständen bestehen keine Probleme, auch kurzfristig größere Streusalzmengen zu erhalten. Aufgrund der besonderen Situation gerade zu Beginn des neuen Jahres befinden wir uns, wie viele andere Kommunen, derzeit mit unserer Nachbestellung in der zwischenzeitlich allerorts bekannten Warteschleife", so Kohl.

Derzeit hoffe man, dass der angekündigte Liefertermin in der 7. KW, eingehalten werde. Dies sei jedoch leider im gegenwärtigen Zeitpunkt mit einem Fragezeichen zu versehen. Aus diesem Grunde müsse bis dahin ein Notprogramm gefahren werden. Der Schnee werde weiterhin geräumt, doch könne Streusalz nur noch an gefährlichen Neigungsstrecken zum Einsatz gebracht werden.

"Darüber hinaus werden zum Streuen vereister Flächen auch Splitt und andere abstumpfende Mittel eingesetzt. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz, um der aktuellen Situation Rechnung zu tragen. Ungeachtet dieses besonderen Engagements müssten Prioritäten gesetzt werden", so der Wallufer Bürgermeister.

Er bitte alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer daher um besondere Vorsicht. "Dies gilt sowohl für Fußgänger als auch für die übrigen Verkehrsteilnehmer. Die derzeitigen extremen Witterungsverhältnisse stellen in unserer Region eine besondere Ausnahmesituation dar. Selbst wenn regelmäßig und ausreichend gestreut wird, lässt sich nicht ausschließen, dass es an einzelnen Stellen zu besonderen Gefahrensituationen kommen kann", so Manfred Kohl.

Was absolut nicht nachvollziehbar sei, dass es immer noch Autofahrer gebe, die bei diesen Witterungsverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs wären. Sie gefährdeten damit sich und auch die übrigen Verkehrsteilnehmer.


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