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25.3.2010

Fachausschuss nimmt gemeindliche Spielplätze in Augenschein

Im Rahmen einer Ortsbesichtigung wurden öffentliche Spielplätze durch die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Senioren, Sport und Soziales in Augenschein genommen. Hierzu waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
 
"Diese seit Jahren geübte Praxis einer jährlichen Besichtigung der Spielplätze hat sich bewährt. Die Mitglieder des Fachausschusses können sich vor Ort ein unmittelbares Bild über den Zustand der Spielplätze machen und Vorschläge vom Ausschuss können unmittelbar aufgegriffen werden", so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl.

Die Ausschussvorsitzende, Frau Geelke Braun (SPD), und die Ausschussmitglieder freuten sich, dass das Angebot an die Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeit im Rahmen dieser Besichtigung zu nutzen, ebenfalls Anregungen zu machen, auch wahrgenommen wurde. "Ich werde immer wieder von Eltern wegen der Spielplätze angesprochen und habe auf die heutige Ortsbesichtigung hingewiesen", so Geelke Braun.

Bei der Rundfahrt, konnten sich die Ausschussmitglieder davon überzeugen, dass die gemeindlichen Spielplätze für unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Spielmöglichkeiten bieten, um den unterschiedlichen Spielbedürfnissen zu entsprechen.

Sicherheitsbelange würden bei den gemeindlichen Spielplätzen im Interesse der Kinder einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Bürgermeister Kohl informierte die Ausschussmitglieder darüber, dass Ende Februar eine Sicherheitsinspektion sämtlicher Spielplätze durch ein Fachbüro stattgefunden habe. Erfreulicherweise habe sich gezeigt, dass keine Sicherheitsmängel festzustellen waren. Lediglich einige kleinere Schwachstellen würden kurzfristig beseitigt.

"Die jährliche Sicherheitsinspektion gibt uns wertvolle Hinweise im Interesse unserer Kinder. Daneben werden die Spielplätze wöchentlich durch den gemeindlichen Bauhof kontrolliert", so Manfred Kohl.
Weiterhin informierte er darüber, dass an verschiedenen Spielplätzen die Einfassungen der Sandspielbereiche ersetzt und ein Sandaustausch erfolgt sei.

Auf dem Spielplatz Hohlweg musste ein Spielhaus entfernt werden, da es baufällig war. Weiterhin wurden die Schwebebalken durch ein Schwebeband ersetzt. Von anwesenden Müttern wurde angeregt, an der Turmrutsche eine andere Leiter zu errichten, die für Kleinkinder besser geeignet sei. "Wir werden diese Angelegenheit prüfen. Aus haftungsrechtlichen Gründen können nicht einfach Umbaumaßnahmen an abgenommenen Spielgeräten vorgenommen werden. Aber ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung finden werden", so Kohl.

Auf dem Spielplatz Lilienweg wurde im vergangenen Jahr von einer Mutter angeregt, dass ein zusätzliches Geländer für Kleinkinder als Absturzsicherung an der neuen Spiel - Kletter Kombination angebracht werden sollte. Die Ausschussmitglieder konnten sich davon überzeugen, dass diese Anregung zwischenzeitlich umgesetzt wurde.

Im vergangenen Jahr wurde auf dem Spielplatz im Mohnweg die Turmrutsche durch ein Spielschiff ersetzt. Gleichzeitig wurde auf Wunsch des Fachausschusses die vorhandene Tisch- / Bankkombination entfernt und der Sandkasten vergrößert und die vorhandene Sandkasteneinfassung mit Recyclingelementen erneuert. "Vom Ausschuss wurde angeregt, die geklinkerten Sitzbereiche ebenfalls mit einer Abdeckung aus diesem Material auszustatten. Dieser Bitte werden wir zeitnah nachkommen", so Manfred Kohl. Dabei machte er deutlich, dass weitere Spielgeräte aufgrund der Platzverhältnisse und der Sicherheitsabstände nicht aufgestellt werden könnten.

Zum Ende der Rundfahrt wurden 2 Spielplätze im Gemeindeteil Oberwalluf besichtigt. Hier informiert der Bürgermeister, dass am Spielplatz im Buchenweg der Austausch eines Spielgerätes vorgesehen gewesen sei. Die Turmrutsche sei abgängig und sollte demontiert werden. Vom Ausschuss wurde allerdings um Prüfung gebeten, ob dieses attraktive Spielgerät nicht erhalten werden könnte. "Wir werden uns mit dem Hersteller in Verbindung setzen, ob ein Teilaustausch möglich ist und das vorgesehene andere Spielgerät an anderer Stelle installieren", so Bürgermeister Kohl.

Am Spielplatz in der Gartenfeldstrasse wurde der Ausschuss darüber informiert, dass ein Holzspielgerät wegen angefaulter Pfosten gesperrt werden musste. "Als wir dieses Schadensbild in Augenschein genommen haben, waren wir sehr erstaunt, denn dieses Spielgerät hat erst ein Alter von rund 7 Jahren. Wir werden uns mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Ich gehe davon aus, dass sich auf dem Kulanzwege etwas machen lässt", so Kohl.

Bürgermeister Kohl informierte abschließend darüber, dass im vergangenen Jahr vom gemeindlichen Bauamt eine Investitionsübersicht für die kommenden Jahre erstellt worden sei. "In den nächsten Jahren sollen verschiedene Spielgeräte ersetzt werden. Dies ist mit einem Kostenaufwand in Höhe von rund 60.000 Euro verbunden", so Kohl. Mit dieser Investitionsübersicht werde sich der Fachausschuss noch beschäftigen.

Der Wallufer Bürgermeister bedankte sich bei den Ausschussmitgliedern für ihr reges Interesse bei der Ortsbesichtigung und kündigte gleichzeitig an, dass diese auch im kommenden Jahr wieder stattfinden werde.

"Wir sind bestrebt, auf den gemeindeeigenen Spielplätzen auch weiterhin unterschiedliche Spielangebote zu machen, um den Kindern ein breit gefächertes Angebot machen zu können. Für unterschiedliche Altersgruppen gibt es verschiedene Spielangebote. Auch bei eventuell in den nächsten Jahren anstehenden Umgestaltungsmaßnahmen von Spielplätzen werden wir dies berücksichtigen", so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.

Bei der anschließenden Beratung sprach sich der Ausschuss einvernehmlich dafür aus, in Anbetracht der aktuellen Finanzlage der Gemeinde die für dieses Jahr vorgesehenen Investitionsmaßnahmen auf den Spielplätzen zurückzustellen. Großen Wert legt der Ausschuss allerdings darauf, dass im Interesse der Kinder notwendige Reparaturen und Unterhaltungsmaßnahmen auf jeden Fall durchgeführt werden.


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