„Stop-and-go“ mit KARL, dem Spätlesereiter

Ampeln sind im Rheingau recht spärlich gesät, doch in der Gemeinde Walluf gibt es gleich zwei davon.

Am 5. Oktober 2022 wurden die beiden Fußgängerampeln in der Hauptstraße zu KARL-Ampeln. Seitdem werden Passanten hier von der weltbekannten Rheingauer Comicfigur zum Warten und Gehen aufgefordert: „Karl, der Spätlesereiter“, der Ende der 1980er Jahre der Feder des Ur-Wallufer Künstlers Michael Apitz entsprang, weist als leuchtende Silhouette in Rot und Grün den sicheren Weg über die Wallufer Hauptverkehrsader. 



Die beiden KARL-Ampeln befinden sich in der Hauptstraße auf Höhe der  ÖPNV-Haltestelle „Kirchgasse“ sowie etwas weiter nördlich am Johannisbrunnen.


Die KARL-Ampelmännchen



In der Wallufer Hauptstraße 65a, dem Elternhaus von Michael Apitz, in dem er sich in den 1980er Jahren sein Atelier eingerichtet hatte, war von 1986 bis 1996 auch der Hauptsitz des AK-Verlags, den Michael Apitz gemeinsam mit den KARL-Autoren Eberhard Kunkel und Patrick Kunkel gegründet hatte. Von Walluf aus schrieb dieser Verlag dann mit KARL Comic-Geschichte:

Es ist rund 40 Jahre her, als sich ein Comic aus dem Rheingau anschickte, der deutsche Asterix genannt zu werden.

Mit viel Lokalkolorit, interessanten Informationen zum Weinbau und einer großen Portion Humor erzählten Zeichner Michael Apitz und die Texter Patrick und Eberhard Kunkel über insgesamt zwölf Alben hinweg die Abenteuer von KARL, dem Spätlesereiter.

Mit unzähligen geschichtlichen Details und vielen zeitgenössischen Gastauftritten aus Politik und Prominenz traf Karl den Zeitgeist und wurde ins Englische, Französische und sogar ins Japanische übersetzt.

2004 war das letzte KARL-Abenteuer dann auserzählt und die Macher gingen fortan anderer Wege...

Mehr unter www.apitz-art.de/comic

und  www.walluf.de/rathaus-politik/nachrichten-2022/karl-ampel































alle Motive Michael Apitz, apitz-art


www.facebook.com/karlspaetlesereiter